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Break-even-Rechner

Ermittle das exakte Verkaufsvolumen, das nötig ist, um alle Kosten zu decken und die Gewinnschwelle zu erreichen.

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Gib Kosten und Preis ein und klicke auf „Berechnen“, um deinen Break-even-Punkt zu ermitteln.

Die Ergebnisse dienen nur zur Information. Die Berechnung basiert auf deinen Eingaben und öffentlich verfügbaren Regeln; die offizielle Buchhaltung kann abweichen. Für maximale Genauigkeit sollte das Endergebnis bei Bedarf mit einer zuständigen offiziellen Stelle oder Fachperson bestätigt werden.

Wie funktioniert das?

Der Break-even-Punkt ist das Verkaufsniveau, bei dem der Gesamtumsatz exakt den Gesamtkosten entspricht — weder Gewinn noch Verlust. Die Formel lautet: BEP (Einheiten) = Fixkosten ÷ Deckungsbeitrag pro Einheit, wobei der Deckungsbeitrag = Verkaufspreis − variable Kosten pro Einheit ist.

Der Reiter Einheiten eignet sich für Produktunternehmen: Gib Preis, variable Kosten pro Einheit und die gesamten Fixkosten ein. Der Reiter Umsatz % eignet sich für Dienstleistungsunternehmen, bei denen die variablen Kosten ein Prozentsatz des Umsatzes sind — gib Prozentsatz und Fixkosten ein, um den Break-even-Umsatz direkt zu berechnen.

Mit einem optionalen Zielgewinn findest du das Verkaufsvolumen, das nötig ist, um einen bestimmten Gewinn zu erreichen. Die Formel addiert den Zielgewinn einfach zu den Fixkosten, bevor geteilt wird: (Fixkosten + Zielgewinn) ÷ Deckungsbeitrag pro Einheit.

Häufige Fragen

Was ist Break-even analysis?
Die Break-even-Analyse bestimmt das minimale Verkaufsvolumen, bei dem ein Unternehmen alle seine Kosten deckt. Unterhalb des Break-even-Punkts macht das Unternehmen Verlust; oberhalb davon trägt jede zusätzliche Einheit (oder Umsatzeinheit) direkt zum Gewinn bei. Sie gehört zu den grundlegendsten Werkzeugen für Preisgestaltung, Budgetplanung und Unternehmensplanung.
Was ist der Deckungsbeitrag und warum ist er wichtig?
Der Deckungsbeitrag ist der Betrag, den jede verkaufte Einheit zur Deckung der Fixkosten und anschließend zur Gewinnerzielung beiträgt: Deckungsbeitrag = Verkaufspreis − variable Kosten. Ein höherer Deckungsbeitrag bedeutet, dass du den Break-even schneller erreichst. Ist der Deckungsbeitrag null oder negativ, kannst du unabhängig vom Volumen keinen Break-even erreichen — jede mit Verlust verkaufte Einheit verschlimmert die Situation.
Was sollte ich in die Fixkosten einbeziehen?
Fixkosten sind Ausgaben, die sich mit dem Produktions- oder Verkaufsvolumen nicht verändern: Miete, Gehälter, Versicherungen, Darlehensrückzahlungen, Software-Abos, Abschreibungen und ähnliche Gemeinkosten. Kosten, die mit jeder verkauften Einheit variieren, gehören nicht dazu (das sind variable Kosten). Verwende immer denselben Zeitraum — wenn deine Miete monatlich ist, sollten alle Kosten monatlich angegeben werden, und das Ergebnis ist dann als pro Monat benötigte Menge zu verstehen.
Was zählt als variable Kosten?
Variable Kosten verändern sich direkt mit der Anzahl der produzierten oder verkauften Einheiten: Rohstoffe, Verpackung, Zahlungsabwicklungsgebühren, Versand, Verkaufsprovisionen und direkte Arbeitskosten (wenn sie pro Einheit bezahlt werden). Bei Dienstleistungsunternehmen sind variable Kosten oft ein Prozentsatz des Umsatzes — ein Berater, der z. B. 15% Plattformgebühr zahlt, hat eine variable Kostenquote von 15% und damit eine Deckungsbeitragsquote von 85%.
Wie kann ich lower my Break-even point?
Du hast drei Hebel: (1) Fixkosten senken — Miete neu verhandeln, Abos reduzieren, auslagern statt einstellen. (2) Variable Kosten senken — größere Einkaufsmengen, effizientere Prozesse, bessere Lieferantenkonditionen. (3) Verkaufspreis erhöhen — schon eine kleine Preiserhöhung kann den Break-even deutlich senken, weil der gesamte Anstieg direkt in den Deckungsbeitrag fließt. Eine Kombination aus allen drei Maßnahmen ist meist am wirksamsten.